Stadtteil-Historiker: Bürger, die Geschichte schreiben

Auf dieser Website finden Sie ausgewählte Forschungsergebnisse der Frankfurter Stadtteil-Historiker aller Generationen. Seit 2007 sind Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters als Stadtteil-Historiker aktiv, sie erforschten Biografien, Geschichten von Plätzen, Häusern und Straßen oder zeichneten die Entwicklungen von Firmen nach. Weitere Informationen zum Programm Stadtteil-Historiker finden Sie auf der Website der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen.

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Wirtshäuser, Herbergen und Kneipen der Stadt Höchst am Main

von Jürgen Rothländer

Auf der Grundlage jahrelanger Forschung erstellte ich ein Buch, das ein umfassendes Bild der Gastronomie innerhalb der alten Höchster Stadtmauern abgibt. Es beschreibt circa 500 Jahre Gaststätten-Geschichte an der belebten Mainzer Landstraße. Das Buch erklärt die Entstehung und Entwicklung der
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Meta Quarck-Hammerschlag (1864 - 1954)

von Hanna Eckhardt

Am 22. Dezember 1864 wird Meta Quarck-Hammerschlag „in einer kleinen Wohnung des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt, Frankfurt an der Hauptstraße von Höchst nach Nied“ als älteste von fünf Schwestern geboren. Ihr Vater, der Kaufmann Wilhelm Chrysostomus Heinrichs, erwirbt 1866 das „Dalberger Haus“
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100 Jahre Schillerschule

von Claudia Kauter

Die Schillerschule in Sachsenhausen feierte im Jahr 2008 ihren 100. Geburtstag. Dieses Jubiläum war Anlass genug, die Schulgeschichte zu untersuchen und dabei festzustellen, was daran eher als Kontinuität, was als Wandel zu werten ist. 
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Vom Scherbenfund auf dem Affenstein zum Denk- und Erinnerungsmal für die erste Alzheimer-Patientin Auguste D.

von Rudolf Dederer

Mit Auguste D. beschäftige ich mich seit 2008. Damals wurde bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Campus Westend der Goethe-Universität der Affenstein-Turm freigelegt. Der Historikerstreit, der um den Turm entbrannte (Warte der alten Stadtbefestigung vs. Eiskeller der ehemaligen Frankfurter
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Helden, Gefallene oder Opfer? Die Geschichte um das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Höchst und Nied

von Hans Günter Thorwarth

Am Beginn meiner genealogischen Forschungen stieß ich auf Jakob Johann Thorwarth, der im Alter von 19 Jahren 1918 in Frankreich gefallen ist. Er war der erste Sohn meines Großvaters, der sich aus einem Dorf bei Würzburg kommend in Nied angesiedelt hatte. Bindeglied zwischen mir und einem vor fast
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Das ehemalige Landmaschinenunternehmen Philipp Mayfarth & Co. Frankfurt mit seinen jüdischen Direktoren Samuel und Leo Moser

von Ulf Ludßuweit

Ph. Mayfarth & Co., einst ein Inbegriff für qualitativ hochwertige Landmaschinen aus Frankfurt, ist heute fast in Vergessenheit geraten. Unter Leitung des visionären Mitbegründers Samuel Moser erlangte das Unternehmen seinen guten Ruf über die Grenzen des damaligen Deutschen Kaiserreiches hinaus.
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„... ein auf die Schaubahn des Reiches getretenes kühnes Weib.“

von Udo Stein

Bei meiner Arbeit über die Geschichte der Stadt Groß-Gerau im 18. Jahrhundert fanden sich Hinweise auf eine für die Groß-Gerauer Verhältnisse ungewöhnliche Frau, die sich ein Wohnhaus hatte errichten lassen, das die Einheimischen als „Schlösschen“ bezeichneten. Maria Kunkel, so ihr Name, war eine
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„Schatztruhen des Lebens.“ – Kreative Biografie- und Erinnerungsarbeit

von Behjat Mehdizadeh

Jeder Mensch birgt in sich einen Schatz voller Geschichten, die er im Laufe des Lebens gesammelt hat und die Bestandteil seines Lebens geworden sind. Leider vergessen wir in der Schnelllebigkeit unserer Zeit oft, den Wert unserer erlebten Geschichten zu schätzen und lebendig zu halten. 
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Die Dialogbuchhandlung – ein Stück Heimat in der Fremde

von Lea Lustyková

Im Verlauf eines Biografie-Workshops legte mir dessen Leiterin Behjat Mehdizadeh, auch eine Stadtteil-Historikerin, nahe, mich mit einem autobiografisch geprägten Thema zu bewerben. So war mein Stadtteil-Historiker-Projekt geboren: Die ehemalige Frankfurter Dialogbuchhandlung, die nicht nur mein
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Afroamerikanische Unterhaltungskünstler in Frankfurt am Main. Eine Chronik von 1844 bis 1945

von Hans Pehl

Vielleicht ist den Älteren unter uns noch das Lied „Petite Fleur“ in Erinnerung, komponiert und gespielt von Sidney Bechet, einem der ersten großen Jazzsolisten. Eine seiner früheren Kompositionen, „Negro Rhapsody“, trägt im Copyright den Vermerk „1928 Frankfurt a. M. Eiserne Hand 42“. 
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Geschichte Preungesheims am Beispiel der Kreuzkirche

von Anneliese Gad

Die Erarbeitung eines historischen Ausstellungskonzepts. Eine marode Decke und ein wachsender gewaltiger Riss in der Ostwand der Kreuzkirche im alten Teil Preungesheims führten dazu, dass endlich im Jahr 1997 umfangreiche Renovierungsarbeiten in der Kreuzkirche begonnen wurden. Dabei wurden zwei
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Gaußstraße 14 – Ein "Ghettohaus" in Frankfurt am Main

von Renate Hebauf

Die Geschichte eines Hauses und seiner jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 1912 und 1945. Als ich 1978 als Studentin in das alte Haus im Frankfurter Nordend einzog, ahnte ich nichts von seiner bedrückenden Geschichte. Erst ein paar Jahre später entdeckte ich, mehr oder weniger durch
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