Stadtteil-Historiker: Bürger, die Geschichte schreiben

Auf dieser Website finden Sie ausgewählte Forschungsergebnisse der Frankfurter Stadtteil-Historiker aller Generationen. Seit 2007 sind Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters als Stadtteil-Historiker aktiv, sie erforschten Biografien, Geschichten von Plätzen, Häusern und Straßen oder zeichneten die Entwicklungen von Firmen nach. Weitere Informationen zum Programm Stadtteil-Historiker finden Sie auf der Website der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen.

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Helden, Gefallene oder Opfer? Die Geschichte um das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus Höchst und Nied

von Hans Günter Thorwarth

Am Beginn meiner genealogischen Forschungen stieß ich auf Jakob Johann Thorwarth, der im Alter von 19 Jahren 1918 in Frankreich gefallen ist. Er war der erste Sohn meines Großvaters, der sich aus einem Dorf bei Würzburg kommend in Nied angesiedelt hatte. Bindeglied zwischen mir und einem vor fast
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Das ehemalige Landmaschinenunternehmen Philipp Mayfarth & Co. Frankfurt mit seinen jüdischen Direktoren Samuel und Leo Moser

von Ulf Ludßuweit

Ph. Mayfarth & Co., einst ein Inbegriff für qualitativ hochwertige Landmaschinen aus Frankfurt, ist heute fast in Vergessenheit geraten. Unter Leitung des visionären Mitbegründers Samuel Moser erlangte das Unternehmen seinen guten Ruf über die Grenzen des damaligen Deutschen Kaiserreiches hinaus.
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„... ein auf die Schaubahn des Reiches getretenes kühnes Weib.“

von Udo Stein

Bei meiner Arbeit über die Geschichte der Stadt Groß-Gerau im 18. Jahrhundert fanden sich Hinweise auf eine für die Groß-Gerauer Verhältnisse ungewöhnliche Frau, die sich ein Wohnhaus hatte errichten lassen, das die Einheimischen als „Schlösschen“ bezeichneten. Maria Kunkel, so ihr Name, war eine
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„Schatztruhen des Lebens.“ – Kreative Biografie- und Erinnerungsarbeit

von Behjat Mehdizadeh

Jeder Mensch birgt in sich einen Schatz voller Geschichten, die er im Laufe des Lebens gesammelt hat und die Bestandteil seines Lebens geworden sind. Leider vergessen wir in der Schnelllebigkeit unserer Zeit oft, den Wert unserer erlebten Geschichten zu schätzen und lebendig zu halten. 
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Die Dialogbuchhandlung – ein Stück Heimat in der Fremde

von Lea Lustyková

Im Verlauf eines Biografie-Workshops legte mir dessen Leiterin Behjat Mehdizadeh, auch eine Stadtteil-Historikerin, nahe, mich mit einem autobiografisch geprägten Thema zu bewerben. So war mein Stadtteil-Historiker-Projekt geboren: Die ehemalige Frankfurter Dialogbuchhandlung, die nicht nur mein
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Afroamerikanische Unterhaltungskünstler in Frankfurt am Main. Eine Chronik von 1844 bis 1945

von Hans Pehl

Vielleicht ist den Älteren unter uns noch das Lied „Petite Fleur“ in Erinnerung, komponiert und gespielt von Sidney Bechet, einem der ersten großen Jazzsolisten. Eine seiner früheren Kompositionen, „Negro Rhapsody“, trägt im Copyright den Vermerk „1928 Frankfurt a. M. Eiserne Hand 42“. 
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Geschichte Preungesheims am Beispiel der Kreuzkirche

von Anneliese Gad

Die Erarbeitung eines historischen Ausstellungskonzepts. Eine marode Decke und ein wachsender gewaltiger Riss in der Ostwand der Kreuzkirche im alten Teil Preungesheims führten dazu, dass endlich im Jahr 1997 umfangreiche Renovierungsarbeiten in der Kreuzkirche begonnen wurden. Dabei wurden zwei
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Gaußstraße 14 – Ein "Ghettohaus" in Frankfurt am Main

von Renate Hebauf

Die Geschichte eines Hauses und seiner jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 1912 und 1945. Als ich 1978 als Studentin in das alte Haus im Frankfurter Nordend einzog, ahnte ich nichts von seiner bedrückenden Geschichte. Erst ein paar Jahre später entdeckte ich, mehr oder weniger durch
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„Die Rutsch enuff und die Rutsch erunner“ – Die Alte Falterstraße im Wandel der Zeit

von Uta Endreß und Francis Louis Schreiner

Uta Endreß und Francis Louis Schreiner, beide im Jahre 1995 Gründungsmitglieder des Geschichtsvereins Griesheim, erinnern sich  noch gut an die Eröffnungsveranstaltung zum Programm „Stadtteil-Historiker“ im Juni 2007. Auf der Rückfahrt überlegten sie sich „Möchten wir das wirklich machen?“ – und
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Leben und Sterben der Brüder Bernhard und Ludwig Becker

von Götz Wörner

Seit dem Jahr 2000 wohne ich im Frankfurter Gerichtsviertel. Hier ist auch das ehemalige Frankfurter Gerichtsgefängnis, das in der nationalsozialistischen Zeit von der Gestapo als Gefängnis für politische Häftlinge missbraucht wurde. 
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Die Geschichte der Ziegeleien in Praunheim im 20. Jahrhundert

von Manfred Georg Günter Kühn

Mit dem Buch und seinem Titel habe ich mich der Herausforderung gestellt, über die ehemaligen Ziegeleien in Frankfurt-Praunheim so erschöpfend wie möglich zu berichten, obwohl oder gerade weil sieben der acht Ziegeleien keine physischen Spuren hinterlassen haben. Nur an eine einzige Ziegelei
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Zuversicht und Stärke

von Michael Martell

Als ich 2012 in der Frankfurter Neuen Presse erstmals von den Stadtteil-Historikern las, bewarb ich mich spontan mit meiner Projektidee zur fünfzigjährigen wechselvollen Geschichte der Festeburggemeinde und ihrer Kirche im Frankfurter Stadtteil Preungesheim. Unter dem Titel „Zuversicht und Stärke“
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