Stadtteil-Historiker: Bürger, die Geschichte schreiben

Auf dieser Website finden Sie ausgewählte Forschungsergebnisse der Frankfurter Stadtteil-Historiker aller Generationen. Seit 2007 sind Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters als Stadtteil-Historiker aktiv, sie erforschten Biografien, Geschichten von Plätzen, Häusern und Straßen oder zeichneten die Entwicklungen von Firmen nach. Weitere Informationen zum Programm Stadtteil-Historiker finden Sie auf der Website der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viel Vergnügen.

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Wo sich Jazz- und Blues-Größen die Klinke in die Hand gaben

von Martin Feldmann

Der Sinkkasten – Internationale Jazz- und Blues-Größen gaben sich hier die Klinke in die Hand. Von einer solchen Szene kann Frankfurt heute nur noch träumen. Die Idee, die Story des ehemaligen Jazz- und Blues-Clubs zu schreiben, stammt von Hans Pehl. Der Stadtteil-Historiker hatte 2008 und 2009 die
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Villa Beit von Speyer: ein Beispiel der Arisierung von Immobilien jüdischer Eigentümer durch die Stadt Frankfurt am Main

von Dieter Wesp

Im Jahr 1901 baut der Bankier Eduard Beit mit seiner Ehefrau Lucie, geborene Speyer, eine prächtige Villa im Sachsenhäuser Westen. Von 1937 an nutzt das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biophysik das Haus mit dem großen Grundstück, das mittlerweile der Stadt Frankfurt gehört. Das Institut ist in die
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"So lebte man damals im Nordend"

von Jörg Harraschain

Das Nordend ist in Frankfurt ein Stadtteil, der vornehmlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Stadterweiterung und nicht durch Eingemeindung entstanden ist. Die Gemarkungsgrenze zu Bornheim war einst die Friedberger Landstraße. 
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Die Feuerwehr Frankfurt am Main und die jüdische Bevölkerung der Stadt 1933 bis 1945

von Ralf Keine

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im März 1933 beginnen die neuen Herren im Staat sofort damit, diesen nach ihren Vorstellungen umzubauen, begleitet von in vorauseilendem Gehorsam durchgeführten Maßnahmen. So auch in Frankfurt am Main. Noch vor Erscheinen des Gesetzes zur
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Das kleine Häuschen in der Fressgass: die Geschichte einer Straße, ihrer Häuser und ihrer Bewohner in Kürze

von Hans Zimmermann

Die Geschichte meiner engsten Heimat habe ich als Stadtteil-Historiker der Stiftung Polytechnische Gesellschaft erforscht. Dabei stöberte ich im Archiv des Instituts für Stadtgeschichte, vor allem in den Adressbüchern seit 1832, in den reichhaltigen Fotobeständen und vielen anderen gesammelten
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Orte der Revolte: Frankfurt am Main 1965 – 1980

von Norbert Saßmannshausen

Das Projekt hatte das Ziel, ein „Adressbuch der Revolte“ zu erstellen und die vielfältigen Momente der gesellschaftlichen Debatten und Konflikte der damaligen Zeit in Frankfurt sichtbar zu machen. In diesem langen „Roten Jahrzehnt“ (Gerd Koenen) gab es nicht nur Demonstrationen, Straßenkämpfe und
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Die Rote Zelle Schwul

von Jannis Plastargias

Auf dieses Thema stieß ich, als ich die Geschichte des Cafés Größenwahn und Hans Peter Hoogens, der mit seinem Kompagnon das Lokal 1978 eröffnete, recherchierte: Der Gastronom war in der Gruppe RotZSchwul (Rote Zelle Schwul) aktiv gewesen, doch sehr viel mehr konnte ich dazu im Internet nicht
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Die Briefe des Christian Traband 1870/1871 als Zeugnisse eines ‚vergessenen’ Krieges

von Norbert Traband

Christians Briefe wären beinahe verloren gegangen. Sie lagen jahrzehntelang in einem Pappkarton unter einem Bett und sollten vernichtet werden. Bereits vor Jahren gelangten sie zufällig in den Besitz des Mitbegründers und jetzigen Ehrenvorsitzenden des
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Zur Geschichte der Frankfurter Stadtstaffeln

von Peter Schermer

Im Jahr 2014 habe ich mich an der vom Historischen Museum Frankfurt veranstalteten Ausstellungsreihe „Stadtlabor unterwegs“ beteiligt, die sich zu dieser Zeit mit den Frankfurter Wallanlagen befasste. Mir ging es darum, an die von 1911 bis 1980 in Frankfurt ausgetragenen Stadtstaffeln zu erinnern,
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Jakob Latscha, Kaufmann und Sozialreformer

von Dr. Wolfgang Storm

Im Vordergrund meiner Darstellung steht zunächst Jakob Latschas Rolle als Kaufmann. Aus einfachen ländlichen Verhältnissen stammend, hatte er nur Volksschulbildung und eröffnete mit wenig Kapital, aber mit einer klaren Vorstellung, wie man im Lebensmittelhandel erfolgreich sein konnte, seinen ersten
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Friedrich Fauldrath – ein Maler aus Bonames

von Cornelia Picard

Friedrich Fauldrath war ein Lithograf und Maler, der aus einer alteingesessenen Bonameser Familie stammte und von seiner Geburt im Jahre 1886 bis zu seinem Tod im Jahre 1965 hier lebte. Fauldrath war auf autodidaktischem Weg zur Malerei gekommen und malte mit Vorliebe Landschaftsansichten
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"Jetzt geht es mir gut - jetzt kann ich reden."

von Lilo Günzler

Die Stadtteil-Historikerin Lilo Günzler beschreibt in ihrer Autobiographie ihr Überleben als „Mischling ersten Grades“, als der sie sich tituliert sah, in der Frankfurter Innenstadt. Mehr und mehr wird dieser rassenideologische Ausdruck zum Symbol ihrer Angst und zum Damoklesschwert über ihrer
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